Die Substanz der Injera schätzen, viele von uns besonders: auf Sauerteig basierend, weich, locker und saftig. Ist sie einzigartig und keinesfalls mit einem Pfannkuchen oder "Crêpe" zu vergleichen.
Die Injera wird aus einem besonderen Getreide zubereitet, das "Tef" heißt und zur Gattung Eragrostis (auch "Liebesgras" genannt) gehört.
Tef enthält im Vergleich zu Weizen oder Gerste ein Mehrfaches an Eisen. Ebenso ist der Gehalt an Kalzium und anderen wichtigen Mineralien viel höher. Tef besteht aus 14% Proteinen, 3% Fett und 81% Kohlehydraten. Als einziges Getreide enthält es auch eine besondere Art von Hefe. Ähnlich wie bei Weintrauben befindet sich die Hefe bereits auf der Pflanze, weshalb in der Zubereitung keine hinzugebende werden muss.
Zum Ersten gibt es kein Besteck. Die meisten Gerichte werden in großer Runde auf einer Platte, der "mesob" serviert, die mit dem typischen luftigen Fladenbrot ausgelegt ist, der "Ingera".
In Äthiopien und Eritrea symbolisiert das Essen vom gemeinsamen Teller ein gewisses Vertrauen und Loyalität zwischen den Teilnehmern der Mahlzeit. Eine gute Freundschaft findet ihren Ausdruck auch in der sogenannten "gursha". Einer Gäste, bei dem das Esser vom Nachbarn aus der Hand in Mund gelegt wird.
Man isst mit der rechten Hand, indem man ein mundgerechtes Stück von der injera abreisst und damit die Gerichte aufnimmt, die sich durch ihre Vielfalt und die Exotik der Gewürze auszeichnen.Der Kaffeeanbau begann ursprünglich in einen Ort namens Kuffa in Äthiopien, woher der heutige Name Kaffee herstammt. Die traditionelle abessinische Kaffeezeremonie wird von der Gastgeberin durchgeführt und ist für Freunde und Familie eine Gelegenheit, sich gegenseitig Gedanken, Sorgen und Freuden mitzuteilen.
Ebenso behandeln wir im Horn Afrikas unsere Gäste und laden sie in Gruppen bis zu fünf Personen zu dieser Zeremonie ein. Lehnen Sie sich nach dem Mahl beim Duft exotischen Räucherwerks. Und schauen Sie zu, wie ihr Gastgeber die Körner röstet und mahlt. Geben Sie sich dem Gespräch hin oder entspannen Sie einfach beim Trinken des süßen, starken Kaffees. Die Kenner in Äthiopien ziehen manchmal Salz oder gefilterte Butter in ihrem Kaffee vor. Vielleicht wollen Sie das auch probieren ...